Rosenkohl. Und wie man ihn genießbar macht.

Gebratener und gratinierter Rosenkohl

Ich kenne eine Menge Leute, die Rosenkohl absolut abscheulich finden. Das kann man natürlich tun, wenn man gerne möchte. Und interessanterweise kenne ich nicht wenige Rosenkohlhasser, die gleichzeitig der Ansicht sind, dass Kochen in erster Linie darin bestehe, irgendwelche Dinge im Ofen mit Käse zu überbacken, wobei Wert vor allem auf den gebräunten Käse gelegt wird, und weniger auf das, was sich darunter befindet. Auch das kann man selbstverständlich tun. Was mich aber überrascht: Niemand aus diesem Kreis ist, so weit ich weiß, bisher auf die Idee gekommen, dieses kleine, grüne, kugelige und oft tatsächlich recht bittere Hassobjekt mit dem Allheilmittel des Gratinierens zu kombinieren. Und da ich Rosenkohl eigentlich ziemlich toll finde, und mir deshalb schon so manches anhören durfte, dachte ich mir: Was wäre, wenn man Rosenkohl und Käse miteinander verbindet? Entstünde dann womöglich etwas daraus, das nicht nur mir schmeckt, sondern das generell so gut ist, dass jeder es gerne isst? Und vor allem etwas, das sich leicht, mühelos und schnell zubereiten lässt? Schließlich aber etwas, das einen so feinen Geschmack hat, dass man es auch mit raffinierten Dingen paaren kann? Weiterlesen