Garnelen. Tomaten. Cognac. Avocado. Américaine superleggera.

Hervorgehoben

Garnelen americaineWoran man als Gelegenheitskoch in der Regel scheitert, sind Sachen, die raffiniert und ambitioniert aussehen und schmecken sollen, aber keine Arbeit machen dürfen und am besten auch noch in der Verwertung vorhandener Zutaten bestehen. Oh, die Liste solcher Versuche wäre lang bei mir. Dabei wäre es eigentlich ganz einfach, derlei zuverlässig funktionieren zu lassen, wenn man sich nur eine ganz simple Grundregel halten wollte. Nämlich: Nur zu machen, was man sicher beherrscht und dessen Folgen man sehr genau einschätzen kann, und nur mit Zutaten zu arbeiten, die man schon gelegentlich in der Hand hatte. Im vorliegenden Fall sollte es etwas geschmacklich (gut gelungen übrigens!) und optisch (naja) gleichermaßen ansprechendes werden, dazu nicht schwer, nicht aufwendig, aber auch nicht unterkomplex. In die Hände fielen mir: Garnelen, Tomaten, Avocados und eine Flasche Kochcognac. Weiterlesen

Canapés: Schnittchen. Niveau avancé.

Canapés.Ein großer Freund von Schnittchen bin ich eigentlich nie gewesen. Aber das mag durchaus daran liegen, dass die einzigen Schnittchen, die ich lange Zeit kannte, solche mit Margarine, Cervelatwurst, Essiggurke und hartgekochtem Ei waren. Oder mit nicht ganz erstklassigem Schinken, Mayonnaise, Essiggurke und hartgekochtem Ei. Oder mit irgendwelchen anderen Auflagen sowie Essiggurke und hartgekochtem Ei. Also eher im Sinne von Canapés with spam, spam, spam, spam, beans, and spam. Und das muss ja nicht sein. Denn erstens kann man Schnittchen auch ganz anders machen. Und zweitens ist das gar nicht weiter schwer. Man muss sich nur ein wenig von Ei und Gurke lösen, der Rest geht dann fast ganz von alleine: Ohne großen Aufwand, und vor allem mit einem ziemlich feinen, leichten und vor allem ordentlich Eindruck hinterlassenden Ergebnis. Und darum geht es ja, wenn man Gäste hat, oder? Daher kommen hier nun zweierlei Canapés mit Spargelmousse und Thunfisch sowie mit Garnelen à l’américaine. Weiterlesen