Keine Angst vor Tintenfischen.

TintenfischeIch gebe ja zu: So wirklich zum Anbeißen sehen die drei kleinen Tintenfische nicht aus. Aber freilich: gefangen, gehäutet, ausgeweidet, der Tinte beraubt, tiefgekühlt und wieder aufgetaut: Da kann man schon ein wenig blass und kraftlos wirken – zumal, wenn man ohnehin zu den Weichtieren gehört. Aber: Man sollte hier keinesfalls vom Äußeren auf die geschmacklichen Qualitäten schließen. Tatsächlich sind die kleinen Tintenfische hier nämlich ideal, wenn man auch bei den Meerestieren einen etwas kräftigeren Geschmack vorzieht, dabei kein Vermögen ausgeben will und etwas für die schnelle und entspannte Küche an nicht mehr allzu hochsommerlichen Tagen sucht – also immer dann, wenn es für Salate schon zu kühl, für Wildragout aber noch deutlich zu heiß ist. Und daraus wird dann: Pasta mit Tintenfischen in Weißwein. Weiterlesen

Garen in der Salzkruste. Mit Dorade.

Dorade in SalzkrusteDas Garen in der Salzkruste ist eigentlich eine herrliche Sache, die man vermutlich nur deshalb so selten macht, weil man dafür eine ganz ungeheure Menge Salz braucht. Oder, weil man sich davor scheut, so unglaublich viel Salz einzusetzen, um am Ende womöglich ein derart versalzenes und ungenießbares Essen zu bekommen, dass man für den gleichen Geschmack auch einfach nur an einem Salzstein hätte lecken können. Was dabei aber selten bedacht wird: Das Salz bleibt ja nicht am Essen, sondern es sorgt allenfalls für eine feine, salzige Note, die man auf andere Art und Weise niemals hinbekommen würde. Und das schmeckt ziemlich fabelhaft. Daher: Nur Mut zum Garen in der Salzkruste. Weiterlesen