Stachelbeersaft


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Stachelbeersaft

Mit dem typischen, sonntagnachmittäglichen Kaffee und Kuchen konnte man mich lange Jahre jagen, denn Kaffee und Kuchen war bei uns nicht nur am Sonntag Nachmittag zu haben, sondern, da wir im Haus der Großeltern wohnten, der Kreis der Verwandten unüberschaubar ist, und die Großmutter immer noch eine Gastgeberin von beeindruckenden, ja geradezu beängstigenden Fähigkeiten ist, beinahe jeden Tag. Und natürlich gab es immer eine ungeheure Auswahl an Kuchen und Torten, deren Prestige, das sie auch der nachmittäglichen Kaffeetafel verleihen sollten, umso höher war, je mehr sie aus Buttercreme, Sahne, Schokoladen- und Zuckerglasur, kandierten Früchten und weiteren Dingen dieser Art bestand. Und nicht zu vergessen natürlich die Fluten nicht zu starken Filterkaffees, der für mich in meinen einstelligen Lebensjahren durch Apfel- oder Traubensaft der süßesten Sorte ersetzt wurde, und später immerhin durch eine Tasse Tee.

Ich habe damals also sicherlich für mindestens ein Dutzend Jahre Kuchen (und seltsame Säfte) zu mir genommen, und bin daher ziemlich lange kein Freund von Kuchen und Torten gewesen. Und eben sowenig fand ich lange Zeit Fruchtsäfte oder ihre mit Wasser gestreckten und mit dem seltsamen Begriff der Schorle bezeichneten, verdünnten Derivate besonders interessant. Vom Filterkaffee schließlich wollen gar nicht erst sprechen. Aber ich will mich nicht beklagen, denn erstens sorgte der stetige Zustrom älterer Verwandter stets für einen unversiegbaren Quell an Schokoladentafeln und Geld in kleinen Scheinen und großen Münzen, und zweitens lernte ich auf diese Weise ziemlich schnell, was ich nicht so gerne mochte, und brauchte dadurch nur noch abzuleiten, was ich bis heute umso lieber mag: Kleine, feine französische Obstkuchen, die eher leicht sauer als zu süß sind, und deren saure Fruchtigkeit immer von einer etwas herben, bretonischen Karamellnote begleitet wird. Befindet sich darauf noch eine Haube aus leicht angebräuntem Sahnebaiser, kann ich tatsächlich so viel davon essen, dass man in Anbetracht meiner früheren Kuchenerfahrungen staunen würde.

Zu einem (leider nur einem!) Stück Kuchen dieser Art kam ich unlängst an einem dieser sonnigen Feriensonntagnachmittage. Da es relativ warm, stellte sich nur die Frage: Was trinken wir nun dazu? Sicher, Espresso gab es, aber das ist ja immer eher wenig, wenn man nicht Gefahr laufen möchte, allzu hektisch zu werden. Filterkaffee? Auf keinen Fall! Zwar soll er neuerdings wieder sehr en vogue sein, und jene, die ihn so machen, wie sie ihn immer gemacht haben, dürften das sicher mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis genommen haben. Ihre Zubereitungspraxis aber wird sich wohl kaum weiterentwickelt haben – schließlich reicht es ja auch, wenn man plötzlich wieder „in“ ist. Also Tee? Immer gerne, aber dafür war es einfach zu warm. Brause? Mir stand am gleichen Abend noch eine Fahrt von über 300 Kilometern bevor, und Champagner oder Champagnercocktails zum Kuchen sind zwar nicht grundsätzlich fragwürdig, aber der Kontext erlaubte sie mir leider nicht. Also Obstsaft? Süßlich getränkte Erinnerungen drängten sich mir vor die Augen und schickten sich an, dort kleben zu bleiben und kleine, knisternde Zuckerkristalle zu bilden….

Entsprechend skeptisch war ich denn auch, als eine Flasche gekühlter Stachelbeersaft auf den Tisch kam, der mit Wasser zu einem hellen, roséfarbenen Getränk gemischt wurde. Und was soll ich sagen: Ich war begeistert! Eine kühle, prickelnde Erfrischung mit sehr dezenter Säure, recht feiner, dabei aber viel vollerer Fruchtigkeit, als man sie etwa bei Rhabarbersaft findet, und vor allem einer ganz unglaublichen Fähigkeit, sich an süßen und nicht ganz so süßen Kuchen anzupassen. Ich könnte das Zeug den ganzen Tag trinken – wenn ich nur so viel Kuchen essen könnte!

Stachelbeersaft

Einen Haken gibt es allerdings: Stachelbeersaft ist schwer zu bekommen. Wer am Niederrhein oder im Münsterland wohnt, dürfte die Quelle kennen, aus der mein Saft kam. Ich dagegen, der ich nicht dort wohne, spiele mittlerweile ernsthaft mit dem Gedanken, mir beim nächsten Mal, wenn ich in die Gegend komme, eine größere Menge mitzunehmen und in den Keller zu legen. Ansonsten erfordert es ein wenig kreative Recherche, um eine lokale oder regionale Quelle zu finden. Aber das Ergebnis ist den Aufwand definitiv wert!

Nachtrag:
Die Idee, ob man den Stachelbeersaft nicht auch ein wenig aufspriten und dann als Cocktail trinken könnte, hat mir keine Ruhe gelassen. Also wurde mit Wodka und Minzeblättern experimentiert – das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1/5 Sodawasser, 3/5 Stachelbeersaft und 1/5 Wodka mischen, ein wenig Crushed Ice dazu, ein Minzeblatt obendrauf, und schon hat man einen herrlichen Sommercocktail, der zwar zugegebenermaßen nicht besonders elaboriert ist, sich aber schnell und leicht zubereiten lässt und sich hervorragend dazu eignet, kleinen Gartenfesten schon vor dem Grillen ausreichend Schwung zu verleihen. I declare this bazaar opened!