Der Toastständer.


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ToastständerVon Gästen wird er durchaus gerne belächelt. Und zwar auch dann, wenn er seine Aufgabe tadellos erfüllt. Was eigentlich auch gar nicht weiter schwer ist, solange man ein ordentliches Exemplar erwischt hat. Aber ich gebe durchaus zu: Von allen überflüssigen Dingen ist der Toastständer wahrscheinlich das allerüberflüssigste. Dieses kleine Metallgestell, das nur dazu dient, ein paar frisch getoastete Scheiben Brot für den kurzen Moment aufzubewahren, der zwischen dem Ende der Frühstücksvorbereitung und der ersten Scheibe liegt, die auf den Teller wandert, um mit Grundierung und Deckschicht (oder nur der Deckschicht – Butter ist doch eher zum Braten da) versehen zu werden. Und das sind ja womöglich nur ein paar Sekunden! Und dennoch: Bevor man auf den Toastständer verzichtet, sollte man lieber auf Toast verzichten. Und auf den Toaster ohnehin. Vom Frühstück ganz zu schweigen.

Offensichtlich sind vor allem die rein praktischen Vorzüge des Toastständers: Man hat ein Metallgestell (üblicherweise – ich habe auch schon solche aus Ton und Steinzeug gesehen, bezweifle deren Zweckmäßigkeit aber ein wenig) mit dünneren oder dickeren Metallbögen, die mit nicht immer ganz exakten Spaltmaßen aufeinander folgen. Und in diese Spalten steckt man das getoastete Brot, wo es nur leicht abkühlt, einigermaßen knusprig bleibt und sich mühelos servieren lässt, während alle Krümel, die währenddessen an- und abfallen, auf dem Tisch oder auf dem Boden landen, wo sie im Idealfall von jemand anderem beseitigt werden.

Toastständer und FrühstückIm übertragenen Sinne aber steht der Toastständer natürlich nicht nur für sich selbst, sondern auch für eine generelle Einstellung. Denn trotz aller doch recht knapp beschriebenen Vorzüge ist ja es nun keineswegs so, dass man ihn wirklich bräuchte. Tatsächlich kann man Brot durchaus auch auf andere Art und Weise auf den Tisch bringen. Es ist also weniger die Frage des Könnens, sondern eher des Wollens: Will man denn das Brot auch tatsächlich in einem schief geflochtenen Korb mit eingenähter, abwischbarer Serviette servieren? Oder in einer Metallschale? In einer Plastikschüssel? Oder gar schnell und hektisch mit den Fingern, um es dann auf oder neben dem Teller zu stapeln, wo es feucht und klebrig wird, so dass man es, kommt man schließlich so weit, es zu essen, eher für gut im Keller abgelagerten Pappkarton halten wird? Vom Anspruch an die visuelle Darbietung solcher Szenen ganz zu schweigen. Macht man sich dagegen den Umstand, einen Toastständer zu benutzen, wird man ziemlich sicher ziemlich rasch auch Freude daran haben. Und mit den Umständen ist es ja ohnehin ganz einfach: Sie hören auf, welche zu sein, sobald man sich an sie gewöhnt hat.

Toastständer Walker & HallVielleicht noch ein wenig praktisches: Die meisten Toastständer, die heute angeboten werden, sind irgendwie aus Metall gemacht. Die ganz einfachen aus irgendwelchen silbrig glänzenden Legierungen, die wirklich (wirklich!) zu empfehlen sind, wenn es nur um den optischen Effekt beim Frühstück geht. Sie stammen meist dorther, von wo die meisten unserer neuzeitlichen Gebrauchsgegenstände stammen, und sind daher in der Regel nach höchsten Verarbeitungs- und Umweltstandards gefertigt. Wobei es natürlich immer Unterschiede gibt. Was ich damit sagen möchte: Wenn man nur einen hübschen und pflegeleichten Toastständer haben möchte, sind solche Exemplare ideal. Denn dann gibt es da ja noch jene, die aus denselben Gegenden stammen, die aber, um ihnen einen Anstrich von Glanz zu verleihen, noch hauchdünn versilbert sind. So dünn, dass sie rasend schnell anlaufen, oder noch dünner, so dass sie mit einem Schutzlack versehen werden mussten, der seinerseits durchaus nicht selten dazu neigt, matt oder fleckig zu werden. Und die vor allem eher unbrauchbare Blender sind. Oder aber, und hier kommen wir vom echten Glanz zur Herrlichkeit: Man sucht sich beim Antiquitätenhändler, im Auktionshaus oder im einfachsten Fall bei Ebay ein hübsches, altes Exemplar. Idealerweise Sheffield Plate, aber das muss nicht unbedingt sein, denn die sind selten, begehrt und selten unter Wert zu haben. Und gerne eines, das stark angelaufen ist und ein wenig Pflege braucht, oder eines zumindest, das nicht makellos oder gar wie neu wirkt. Denn schließlich ist der Toastständer in all seiner Überflüssigkeit doch ein herrlicher Anachronismus, den man gerade dann schätzen wird, wenn man die modernen Plastiktoaster, die den Toastständer unnötig gemacht haben, ebenso ablehnt wie den allenthalben verbreiteten Drang, stets und immer von allem das Erdölbasierte, Gesichtslose, Eigenschaftenfreie zu wählen, sondern für den persönlichen Gebrauch eher die guten, feinen und hübschen Dinge zu bevorzugt. Und dazu gehört der Toastständer natürlich unbedingt!